Regisseure
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Elke Münichzur BiografieElke Münch, wohnhaft in Wilhelmshaven, wurde 1952 in Naumburg/Saale geboren. Nach dem
Schulbesuch mit gleichzeitiger Ausbildung als Mechanikerin folgte ein Schauspielstudium.1973
begann ihre Laufbahn als Schauspielerin an den Magdeburger Bühnen. In den nächsten Jahren folgten Engagements an mehreren ostdeutschen Bühnen, sowie in DEFA-Synchronstudios und sie spielte in zahlreichen Filmen auch größere Rollen. 1983 konnte sie mit ihrer Familie die DDR nach einem Ausreiseantrag, der zahlreiche Repressalien durch die Staatssicherheit mit sich brachte, schließlich verlassen. Frau Münch erhielt ein Engagement an der Landesbühne Niedersachsen Nord. Hier spielte sie mit großem Erfolg zahlreiche Hauptrollen und wurde beim 14. Norddeutschen Theatertreffen mit einem Einzelpreis als beste Schauspielerin ausgezeichnet. 1993 verließ Frau Münch die Landesbühne. Seitdem arbeitet sie als freie Schauspielerin, Sprecherzieherin und Regisseurin. Mit Inszenierungen an vielen norddeutschen Theatern feierte sie ebenso Erfolge, wie mit ihren Ein-Frau-Stücken, wie z. B. „Shiley Vallentine, oder die heilige Johanna der Einbauküche“, das über 200mal spielte. 1998 erhielt sie einen Kulturreis für die Inszenierung des Theaterstückes „Das Eichmann Experiment“. Im Jahr 2000 übernahm Sie die künstlerische Leitung des Zimmertheaters im Lockschuppen in Jever. Mit den Inszenierungen „Der Fall Luther“ oder „Der Schatten“ führte sie das Ensemble auf ein hohes künstlerisches Niveau. Aber auch Freilichtinszenierungen, die ihr seit Jahren in Jever und Ostfriesland anvertraut werden, zeugen von ihrer künstlerischen Vielseitigkeit, nicht zuletzt ihre Regieleistungen bei den 4. und 5. „ Störtebeker-Freilichtspielen in Marienhafe 2005 und 2008, die von der Presse als Regie-Glanzleistungen gewürdigt wurden. Wir wünschen uns, dass Elke unserer Bühne verbunden bleibt. |
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Edgar Steinhauszur Biografie Edgar Steinhaus ist Mitglied der Niederdeutschen Bühne "Waterkant" in Bremerhaven. Bereits als 12-jähriger Junge spielte er 1952 sein erstes Stück und zwar den Schuljungen Hans in der Komödie "Peter Pink". In den folgenden Jahren brachte er das Publikum in komischen Rollen, wie z.B. den Hein Lammers in "Etapenhas" oder den August von Katjendorp in "Twee Kisten Rum" zum Lachen. In dieser Zeit besuchte er fast regelmäßig die Regie-Lehrgänge des Niederdeutschen Bühnenbundes, um dann zum "Niederdeutschen Theater Bremen" (Ernst-Waldau-Theater) zu wechseln. Sein größtes Erlebnis in Bremen war die Fernsehaufzeichnung von "Wer hett de hett", das in der damaligen Sendung "Wie speelt up Platt" ausgestrahlt wurde. Dem Nordenhamer Publikum ist Edgar u.a. durch seine Regiearbeit in den Stücken "Sluderkraam in`t Treppenhaus", "Blickschaden", "Romme`to drüüt", "Twee Kisten Rum", "Snieder Nörig", "De Strohmann" und durch die Mitwirkung in dem Stück "Blifft all`ns in de Familie"bekannt.Auf dem Bühnentag des "Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen" in Neuenburg im September 2002 wurde Edgar für seine 50-jährige aktive Bühnenlaufbahn ausgezeichnet. Wir wünschen Edgar noch viele erfolgreiche Inszenierungen, und hoffen das er noch oft bei uns Regie führen wird. |
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Hans-Günther Müllerzur BiografieAm 20. Mai 1946 in Oldenburg geboren, verlebte er seine Kindheit in Moorriem. Bis zum Jahr 1988 ist er dort wohnhaft gewesen und als Kind in der Plattdeutschen Sprache groß geworden, die ihm stets sehr am Herzen liegt. Durch seine Lebenspartnerin kam er im Jahr 1991 zur Niederdeutschen Bühne Brake, um bei den Proben zuzusehen. Die Arbeit des Regisseurs und die Entstehung einer fertigen Theaterproduktion hat ihn damals so fasziniert, dass er schon bei dem nächsten Stück das Soufflieren übernommen hat. Daraufhin folgte bei mehreren Regisseuren die Arbeit des Assistenten, bis er dann im Jahr 1993 für den Einakter „Herr in’t Hus“ Regie führte. Es folgten mehrere Regielehrgänge bei Rudi Plent, Ingo Sax und Albrecht C. Dennhardt. Um einen Beitrag zu leisten, damit die Niederdeutsche Sprache nicht ausstirbt, war er sofort bereit, die Jugendgruppe „Fleutjepieper“ zu gründen, als der Bühnenleiter den Wunsch an ihn herangetragen hat. So war es ihm möglich, seine geliebte Sprache an Kinder und Jugendliche weiterzugeben. 1998, bei der letzten Aufführung von „Brommy – die Freiheit der Meere“ fragte ihn der Bühnenleiter, ob er im nächsten Stück Regie führen wolle. Noch am gleichen Abend hatte er seine Besetzung zusammen und inszenierte daraufhin das erfolgreiche Stück „De Düvelsblitz, das der NDB eine Rekordbesucherzahl einbrachte. Es folgte „Allns oder nix“, „Wenn de Hahn kreiht“, „Een Froo vor den Klabautermann“, „Pott will heiraden“, „Smuggel-bröders“, „Een snacksches Poor“ und "Swienskomödi“ zum 75jährigen Bestehen der NDB Brake. Im Jahr 2006 bei der Freilichtaufführung „Eenmal na boben“ fungierte er Produktionskoordinator. Von 2003 bis zum Jahr 2007 gehörte er zum Vorstand der Niederdeutschen Bühne Brake als Spielleiter. Wir wünschen Hans-Günther weiterhin viel Erfolg und wir hoffen, dass er noch öfter bei uns Regie führen wird. |
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Inge Debeltszur Biografie Inge Debelts wurde 1932 in Stollhamm geboren, ist mit Bodo verheiratet und hat eine Tochter und einen Sohn. Ab 1967 stand Inge dann als Mitglied der NDB Waterkant viele Male auf der Bühne im kleinen Haus des Stadttheaters Bremerhaven, und später half sie auch im Großen Haus bei den Profis aus, wenn dort einmal Not an der Frau war. Da alles, was Inge in Bremerhaven spielte, von Berufsregisseuren inszeniert wurde, lernte sie in dieser Zeit viel über die Dramaturgie kennen. Als die Familie 1981 von Bremerhaven nach Nordenham zog, gründete Inge dort unsere plattdeutsche Bühne Nordenham und machte weiter. Sie konnte jedoch in Ermangelung eines Regisseurs nicht mehr "nur" spielen, sondern musste alle Stücke selber inszenieren. Nicht lange danach wurde unser Verein vom Niederdeutschen Bühnenbund Niedersachsen und Bremen als Mitglied aufgenommen. 1991 trat Inge dann zurück, und im Laufe der nachfolgenden Zeit nahm sie so oft wie möglich an Kursen und Seminaren teil, vornehmlich an mehrtägigen Dramaturgie-Werkstätten der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel. Nebenbei schrieb Inge plattdeutsche Gedichte und Kurzgeschichten, und wurde auch mit Preisen ausgezeichnet. u.a. im Jahr 1995 mit dem Europäischen Kulturpreis für das Hörspiel "Vadder anropen". Außerdem schrieb sie drei Freilichtstücke. Eines davon, der "Friesenhäuptling", wurde für die Aufführung in Nordenham inszeniert. Im August 2003 wurde ihr dann nach einem Fernstudium „Literarisches Schreiben" bei der Cornelia Goethe Akademie in Frankfurt ein Schriftstellerdiplom verliehen ;übrigens im blühendem Alter von 71 Jahren !!! Ab 1992 schrieb Inge Debels unter anderem folgende Theaterstücke: De kostenlose Bibelstünn, Komödie/ Willy, de Fruchtbore, Komödie/ Meuteree op R.S. Eumel, SF-Komödie/ (alle drei Stücke auch in hochdeutscher Sprache) Albrecht bruckt 'n Therapie, Komödie/ Junkie, Schauspiel (hoch- und plattdeutsch), Geiht nich gifft nich, Komödie/ Amtmann Kreyenboom un siene Reputation,Komödie/ Numms tohuus bi Brinkmanns, Komödie/ Für den Frankfurter Verlag der Autoren übersetzte sie auch einige Stücke von Wolfgang Deichsel und Fitzgerald Kusz in hessische und fränkische Mundart. Wir freuen uns das Inge zwischendurch immer wieder Zeit findet Stücke bei uns zu inszenieren. |
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Klaus Marthzur BiografieKlaus Marth wurde am 27.08.56 in Lilienthal geboren, ist verheiratet und seit Februar 1998 Vater einer kleinen Tochter. Nach dem Abitur studierte er einige Semester Deutsch und Sport fürs Lehramt sowie später Architektur. Gleichzeitig absolvierte er eine Schauspielausbildung. Erste Rollen spielte er 1978 am damaligen Niederdeutschen Theater in Bremen, jobbte jedoch tagsüber sowohl in einem Architekturbüro als auch als Taxifahrer. Inzwischen wurden aus diesen Anfängen über 100 Rollen in hoch- und niederdeutschen Stücken, Boulevard, Studiostücken und Weihnachtsmärchen, zum Teil am heutigen Waldau-Theater in Bremen und u.a. auch am Ohnsorg Theater in Hamburg. Seit 1993 arbeitet Klaus Marth hauptberuflich als Schauspieler und Regisseur. Seit 1987 arbeitet Klaus Marth das erste Mal auch als Regieassistent und führt seit 1994 auch selbst Regie. Neben der Arbeit am Theater hat Klaus Marth in diversen Hörspielen bei Radio Bremen und dem NDR mitgewirkt. Im Fernsehen konnte man ihn zuletzt in der Serie "Nicht von schlechten Eltern sehen. Seit einigen Jahren zeichnet Klaus sich außerdem, zusammen mit seiner Frau Susanne, für die Sommerlichen Freilichtaufführungen auf der Seebühne in Bremervörde Verantwortlich. "Blifft allens in de Familie" war im Herbst 1998 seine erste Regiearbeit an der NDB-Nordenham. Von Klaus Marth werden wir sicher noch viel hören. Diverse Inszenierungen sind u.a. in Arbeit. |
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Regina Hantkezur Biografie Regina Hantke ist verheiratet und hat zwei erwachsen Kinder, einen Sohn und eine Tochter. Sie arbeitet als Pharmazeutisch-technische Assistentin in einer Nordenhamer Apotheke. In ihrer Freizeit liest sie leidenschaftlich gerne, fährt Fahrrad (mal eben von Rodenkirchen nach Frankreich usw.) und Inliner. Wenn Regina im Winter nicht gerade Theater spielt , fährt sie mit ihrem Ehemann Gerd gerne Ski.Seit der Gründung der Niederdeutschen Bühne Nordenham ist sie als aktives Mitglied dabei und hat während dieser Zeit in diversen Stücken mitgespielt, z.B. "Der möblierte Herr", "Rut ut de Puschen", Fischerstraat 15", nur um einige zu nennen. Zuletzt war sie als Frau vom Bürgermeister im "Aantenkrieg" zu sehen. Ihre erste Regie führte sie 1994 bei dem Einakter "Een Buddel för Anna" anläßlich einer Feier des Rüstringer Heimatbundes. "Medewatt" war ihr erster Dreiakter und sie hatte dementsprechendes Lampenfieber. Für die Zukunft wünschen wir Regina viel Glück und Erfolg. |
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Udo Kollstedezur Biografie Udo Kollstede wurde in Oppeln (Oberschlesien) geboren. Die Kriegswirren brachten ihn über Oschersleben an der Bode und Collstede nach Varel. Auf dem elterlichen Pachthof in Collstede war er an der richtigen Quelle, die niederdeutsche Sprache von der Pike an zu lernen. Beruflich hat er Landwirt, Werkzeugmacher und Ausbilder gelernt, und zur Zeit ist Udo Rentner. 1962 zog er nach Varel und kam auf Anraten eines Arbeitskollegen, der schon zur NDB-Varel e.V. gehörte, zum Bühnenbau. Eines Tages, eine Sprechrolle mußte besetzt werden, wurde aus Udo - dem Bühnenbauer auch ein Schauspieler. Die Stücke in denen er sein Können zeigte, um nur einige von seinen ca. 50 Rollen zu nennen: den Hinni in "Van Müüs un Minschen", der Vater in "Schult", der Polizist in "Minsch sien mut de Minsch" oder der Richter Adam (sogar mit echter Glatze) in "Schörengericht". Auch am Gewinn des "Willy-Beutz-Schauspielpreises", 1983 und 1993 für die NDB-Varel e.V., "Een Handvull Minsch" und "Belinda" war er beteiligt. Desweiteren an Freilichtaufführungen in Dornum "Quade Folke", Westerstede "De Brut von Fiekensolt", Jever "Die Bettler Oper", Neuenburg "Elisabeth von Ungnad" und in Dangast "Der Schimmelreiter und Der Deicher" konnte man ihn sehen. Mit Lehrgängen des Bühnenbundes erweiterte er sein Wissen um die Schauspielkunst und die Theaterleitung. So wurde aus dem Schauspieler auch ein Regisseur. Wir wünschen Udo viel Glück und Erfolg zu seiner ersten Regiearbeit bei der NDB-Nordenham, sowie natürlich auch darüber hinaus, noch viele erfolgreiche Inszenierungen. |
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Jürgen Reinerszur BiografieSeit über 30 Jahren spielt Jürgen Reiners an verschiedenen Liebhaberbühnen, besuchte die Schauspielschule am Ernst-Waldau-Theater und belegte verschiedene Schauspielkurse am Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg. Er war Inspizient am Schauspielhaus Bremen und übernahm Sprechrollen in niederdeutschen Hörspielen bei Radio Bremen. Diverse Regie-Lehrgänge u.a. am Thalia Theater in Hamburg unter Jürgen Flimm, Aufbau und Leitung der Theaterwerkstatt Syke usw. Ab 1995 übernimmt er die Regieassistenz bzw. die Inspizienz am Waldau-Theater u. a. in den Produktionen „Opa ward verköfft“, und „Allen´s recht, Fro Sperling?“. Bei Radio Bremen spielt er u.a. in den Serien „Nicht von schlechten Eltern“, „Die Gerichtsreporterin“ und „Nachtschwester Kroymann“. Neben zahlreichen weiteren Projekten führt Jürgen Reiners Regie an der Niederdeutschen Bühne des Stadttheaters Wilhelmshaven, spielt die Rolle des Curtis in Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung am Oldenburgischen Staatstheater und gab mit „Liebhaber auf Abwegen“ sein Regie-Debüt beim Union-Theater in Bremen. Bei uns der NDB-Nordenham gab Jürgen sein Regie-Debüt im Herbst 2003 mit "Laat us Lögen vertellen". Zur Zeit probt Jürgen am Statt-Theater in Vegesack. Wir wünschen Jürgen für sein Regie-Debüt am Statt-Theater Toi, Toi, Toi und hoffen das er mal wieder Zeit findet bei uns Stücke zu inzenieren. |
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Susanne Marthzur BiografieSusanne Marth wurde in Bremen geboren, ist mit Klaus Marth* verheiratet und Mutter einer Tochter. Schon mit 16 Jahren bestand der Wunsch, am Theater zu arbeiten. Trotzdem machte Susanne Marth erst eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin. Schließlich entschloss sie sich 1986 eine fundierte Schauspielausbildung zu absolvieren. Diese Möglichkeit bot sich ab Februar 1987 in der damals neu gegründeten Schauspielschule des Waldau-Theaters in Bremen. Neben der Ausbildung nahm sie an diversen Workshops teil, u.a. am Bremer Theater, spielte erste Rollen in Abendstücken und Weihnachtsmärchen am Waldau-Theater und arbeitete als Regieassistentin. Nach dem Abschluss der Schule 1989 folgten einige Jahre der freiberuflichen Tätigkeit als Schauspielerin und Regisseurin. Hörspielerfahrung fürs Radio ist ebenfalls vorhanden. Seit einigen Jahren lebt Susanne Marth mit ihrer Familie bei Bremervörde. Nach zweijähriger Babypause war Tippelbröder im Frühjahr 2000, die erste Regiearbeit an einer dem Niederdeutschen Bühnenbund angeschlossenen Bühnen. Mit Tippelbröder startete Susanne Marth eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit unser Bühne. |
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Dieter Ehlerszur Biografie
Dieter Ehlers wurde am 30.März 1933 in Varel geboren und wuchs dort auch auf. Er machte sein Abitur und absolvierte eine Gärtnerlehre in Oldenburg. Anschließend begann er eine Ausbildung als Schauspieler an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg. Er bekam Engagements am `Kleinen Theater` in Uelzen, am `Fränkischen Theater`in Stöckach und am `Stadttheater`in Gießen. Er war freier Mitarbeiter beim NDR als Sprecher und Fernsehjournalist. Danach 6 Jahre Programmgestalter, Produzent, Moderator, Regisseur von plattdt Hörspielen und Autor der Abt. Heimatfunk von Radio Bremen; von 1969 - 1975 Schauspieler und Regie-Assistent bei Boy Gobert am `Thalia Theater`in Hamburg. Seitdem war er freischaffender Schauspieler und Regisseur am `Fränkischen Theater`in Massbach, an der `Komödie`in Kassel, am `Theater am Fürstenhof` und `Theater an der Holstenstraße`in Hamburg, am `Intimen Theater` in Berlin, sowie in den letzten 12 Jahren überwiegend an den `Westfälischen Kammerspielen`in Paderborn mit insgesamt 35 Inszenierungen. Darüber hinaus: am `Ernst-Waldau Theater `in Bremen Inszenierungen plattdt. Theaterstücke. Nebenher studierte Dieter Ehlers Germanistik und Literaturwissenschaften mit Schwerpunkt Niederdeutsch an der Uni Hamburg und produzierte über 50 Schulfunk-Sendungen beim NDR in Hamburg. Er war Herausgeber von Anekdoten, Erzählungen und Theaterstücken aus dem Nachlaß von Alma Rogge und von 1987 bis 1993 Redakteur des `Plattdüütschen Klenner`in Oldenburg. Neben Forschungsarbeiten und Vorträgen über niederdt. Literatur hielt er über 70 Rezitations-Abende in plattdeutsch. Ab dem 1. November 1993 war er Rentner, um das alles auch weiterhin tun zu können. Dieter Ehlers verstarb viel zu früh im Alter von 67 Jahren am 22.02.2001 |
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Kurt Müller-Reitznerzur Biografie Kurt Müller-Reitzner beginnt 1941/42 seine Ausbildung am Wiener Reinhardt-Seminar, die durch den Krieg unterbrochen wird. Nach erfolgreichem Abschluß spielt Müller-Reitzner dann an der "Neuen Scala" in Wien, am Stadttheater Baden und in St. Pölten. 1949 wird er Leiter des ersten avantgardistischen Theaters in Wien "T 49", außerdem leitet er das "Theater in der Kalingasse". Aus politischen Gründen kehrt Müller-Reitzner 1957 seiner Heimat den Rücken und arbeitet bis 1970 in der DDR, so an den Bühnen in Altenburg, Putbus und Frankfurt (Oder). Anschließend kehrt er in den Westen zurück, wirkt als Schauspieler und Regisseur in Bielefeld und Bremerhaven. Besonderes Ansehen genießt er als Regisseur des "Niederdeutschen Bühnenbundes". Von 1991 bis zu seinem Tod arbeitet Müller-Reitzner schließlich als Regisseur beim "Theater auf dem Flett", einer Gemeinschaftsinszenierung verschiedener Amateurbühnen. Seit Mitte der 50er Jahre ist der Mime auch vor den Kameras anzutreffen. Anfangs in österreichischen Produktionen zu erleben (u.a. "Der letzte Akt" oder "Gasparone"), verstärkt Müller-Reitzner dann in der DDR seine Film- und Fernsehtätigkeit. Bei der DEFA eher in kleineren Rollen präsent, bekommt der Charakterspieler insbesondere vom Fernsehen große Aufgaben übertragen. In vielen Fernsehspielen steht sein Name an vorderster Stelle der Besetzungslisten, so in "Sieben Tote suchen einen Mörder" oder "Die eiserne Mamsell". Vielfach verkörpert Müller-Reitzner negative Gestalten in politisch motivierten Produktionen. In dem sowjetischen Epos "Schild und Schwert" darf er zur Abwechslung mal einen deutschen Antifaschisten spielen. In der Bundesrepublik steht Kurt Müller-Reitzner dann kaum noch vor der Kamera, die Bühnenarbeit füllt ihn weitestgehend aus. Bei uns inzenierte Kurt die beiden Plattdeutschen-Musicals "Ruut ut de Puschen" und "De Reis na Helgoland". Von unseren Amateur-Schauspielern verlangte Kurt immer alles ab, das Ergebnis war dann aber auch eine unvergleichlich hohe Profi-Kunst. |
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Björn Krusezur Biografie Geboren 1968 in Stuttgart, aufgewachsen in Basel und Hamburg, stamt Björn Kruse aus einer
Theaterfamilie: Mutter ehemalige Ballett-Tänzerin, Vater Opernsänger. Erste Bühnenerfahrung mit sechs Jahren als Knabe in Alban Bergs Oper „Wozzeck“ an der Hamburgischen Staatsoper: Später Statisterie, Schultheater, Dramaturgiepraktikum. Nach dem Abitur Regieassistenten- und Regiehospitanzen an den verschiedenen Theatern u. a. in Hamburg, Berlin, St. Gallen und Bremen. Festes Engagement als Regieassistent und Abendspielleiter am Oldenburger Staatstheater. Heute arbeitet Björn Kruse als freier Regisseur mit zwei Standbeinen: Opernregie und Regie im Niederdeutschen Theater. Diese Verbindung ergab sich durch seine Oldenburger Inszenierung der plattdeutschen „Freischütz“-Parodie „De Bruutschuß“, die auf Einladung des NDR-Fernsehens in der „Aktuellen Schaubude“ gastierte. Inszenierungen in beiden Sparten führten Björn Kruse an das Oldenburger Staatstheater, an die August-Hinrichs-Bühne am Oldenburger Staatstheater, an die Niederdeutsche Bühne Flensburg und an das Theater Hof. Weitere Inszenierungen an verschiedenen niederdeutschen Bühnen und Opernhäusern folgten. |
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Gudrun Oeltjen-Hinrichszur Biografie Seit 1979 ist Gudrun Oeltjen-Hinrichs itglied des Niederdeutschen Theaters
Neuenburg. Neben dem Theaterspielen interessierte sie sich schon früh für die
Regiearbeit. In zahlreichen Regie- und Dramaturgieseminaren erwarb sie theoretische
Grundlagen. Nach einigen Assistenzen bei verschiedenen Berufsregisseuren über-
nahm sie 1994 ihre erste eigene Regie mit "Wat steiht` ,kost` Geld" von Ingo Sax.
Nach einer theater-pädagogischen Ausbildung ist sie seit 2000 frei-beruflich als
Theaterpädagogin und Regisseurin im Norddeutschen Raum tätig.
Unter Anderem inszenierte sie "Der gestiefelte Kater" für die NDB Brake und "Jenny
Hübner greift ein" für die Niederdeutsche Sparte des Staatstheaters Oldenburg. |












